VERBESSERUNG - Durch einen technischen Umzug hat Herzo-TV in Zukunft die Chance, noch aktueller auf Sendung zu gehen. Nun sind Studio und Technik in einem Haus.
Eher unscheinbar liegt ein schwarzer Kasten in der Ecke des Studios von Herzo-TV. Dabei ist ausgerech- net der Kasten eines der Herzstücke im täglichen Fernsehgeschehen des Herzogenauracher Senders.
Bei dem Kasten handelt es sich um einen Server, der das Programm auf seiner Festplatte hat und zu den richtigen Zeitpunkten startet. Bisher stand dieses Gerät bei den Herzo-Werken und forderte einiges Engagement sowohl von den Fernseh- leuten, als auch von den Mitarbeitern der Herzo Media.
Die Leute von Herzo-TV mussten ihre Aufnahmen aus den Studios im „Alten Wasserwerk“ auf eine Festplatte bannen, diese in die rund 1,3 Kilometer entfernten Herzo-Werke bringen, um das Programm einzuspielen.
Hubert Essl zeigt die Glasfaseranschlüsse, die der technische Leiter Paul Hermann nur noch richtig anschließen muss.
Kurzfristige Sendepause
Um in den Raum mit den so genannten Kabel-Kopfenden zu gelangen, also an die Stelle, wo die Sendung in das Kabelnetz eingespeist wird, musste immer ein Herzo Media-Mitarbeiter dabei sein, da diese Räume wegen der geforderten Sicherheitsvorkehrungen nicht für jeden betretbar sind. Das verhinderte so manche aktuelle Änderung.
Dies wird nun anders, denn momentan liegt der schwarze Kasten zwar noch in den Studios, aber die Techniker des Senders schließen den Server nun an die extra verlegten Glasfaserkabel zum „Alten Wasserwerk“ an. Das dauert ein bis zwei Tage, während dieser Zeit ist ein Sendebetrieb nicht möglich. Ins neue Jahr wird dann mit der neuen Technik gestartet.
Dirk Ehl ist zuversichtlich, dass dann die technischen Herausforderungen gemeistert wurden, um mit dem Regionalender wieder „on air“ zu gehen.
Fränkischer Tag vom 30.12.2009 |